True Sounds Classical

TSC0313, Höpcker, Sabrina-Vivian - Habanera VÖ:17.1.2013

Auf der neuen CD spielt Sabrina-Vivian Höpcker, begleitet von Fabio Bidini am Klavier Stücke von Pablo de Saransate, Eugene Ysaye, Camille Saint-Saens und Henri Wieniawski.

The Stad schrieb dazu: Hier ist ein Programm mit virtuosen Feuerwerken und geigerischen Leckereien, das Sabrina-Vivian Höpckers technische Brillanz aufs Beste präsentiert. Die geschmeidige Virtuosität der begabten Geigerin bagatellisiert geradezu die haarstäubenden technischen Schwierigkeiten, die dieser Musik zu eigen sind. .....


TSC0209, Höpcker, Sabrina-Vivian - Bruch, Scottish Fantasy / Mendelssohn, Violin Concerto

Joachim Kaiser von der SZ meint dazu: Betörend am Spiel der Geigerin Sabrina-Vivian Höpcker erscheint die Mischung aus Zurückhaltung und Bravour, aus scheuer Zartheit und mitreißender Rasse.

Sie beginnt Mendelssohns e-Moll Konzert nicht auftrumpfend, sondern innig zurückhaltend. Darum wirken die Steigerungen umso vehementer und logischer. Nie begnügt sich die Interpretin mit passivem unerfüllten Piano. Nie bietet sie unkontrolliertes Fortissimo.

Gewisse Momente von von Max Bruchs - Schottischer Fantasie - erklingen so überzeugend, dass man sie für noch viel schöner halten möchte als Bruchs populäres g-Moll Konzert.


TS0208, Höpcker, Sabrina-Vivian - Strauss und Prokofiev

Kammermusik spielte im Schaffen von Richard Strauss und Sergei Prokofiev eine eher untergeordnete Rolle. Trotzdem haben beide Komponisten jeweils eine Violinsonate hinterlassen. Stimmungsmäßig sind die Werke von Strauss und Prokofiev von extrem unterschiedlicher Natur: strahlend, virtuos und fast durchgängig unbeschwert gibt sich die Strauss Komposition, von starker Düsternis durchzogen ist die Sonate russischer Provenienz. Unterstützt wird Sabrina-Vivian vom Pianisten Fabio Bidini, seit Okt. 2005 Professor für Klavier an der Universität der Künste in Berlin.

Catherine Nelson von The Strad, schreibt in der März Ausgabe:

Sabrina-Vivian Höpcker beeindruckt auf dieser Debut CD mit fesselnden Interpretationen der Violinsonaten von Strauss und Prokofiev, und sie erhält dabei eine tadellose Unterstüzung durch den Pianisten Fabio Bidini. Strauss' schöne, aber teuflisch schwere Sonate op. 18 schimmert mit Brillanz, die Sensibilität der beiden Interpreten für das Auf und Ab der Musik machen diese Aufnahme magisch. Höpckers einzigartige Kontrolle der zarten Phrasierungen in dem tief empfundenen Andante cantabile wird hervorgehoben durch Bidinis Transparenz der Struktur, und die entfesselte Wucht im Finale ist packend.

Prokofiev's f-moll Sonate ist genauso wunderbar: Höpcker gibt einen mühelosen, ausgezeichneten Vortrag des schwierigen, in Doppelgriffen gesetzten Choralthemas in dem beklemmenden Andante assai, und beide Interpreten verweilen zusammen feinsinnig in der einsamen Grabesstille am Ende des Satzes, wo die flüsternden Läufe der Violine von Klavierakkorden unterlegt sind. Das Allegro brusco ist draufgängerisch verwegen aber dennoch tiefgehend und durchdringend, und das Andante besticht durch die genau passende Stimmung sehnsuchtsvoller Wehmut. Der letzte Satz Allegrissimo ist lebendig und ausdrucksstark.

Auf den aufgenommenen Klang wurde größter Wert gelegt: er ist umfassend weit und entspricht einem realen Konzerterlebnis.